23.02.2018, München

Normalität und Schrecken: II. Europas Sehnsucht nach dem Autoritären

Bereits im Dritten Jahr laden die Süddeutsche Zeitung und das Residenztheater zu regelmäßig stattfindenden Diskussionen über gesellschaftspolitische Fragen der Gegenwart. Moderiert werden die Veranstaltungen von Journalisten der Süddeutschen Zeitung. Im Jahr 2018 drehen sich die Gespräche um aktuelle Phänomene, die von der (mal plötzlichen, mal schleichenden) Aufkündigung von Gewissheiten, Standards und Normativen geprägt sind. Die Gesellschaft bewegt sich wie schon lange nicht mehr: Rechtsruck in Europa, Erfolge der Populisten, das Scheitern der Jamaika-Sondierungen, Panama-Papers. Was ist noch Normalität? Sehen wir diese Veränderungen unserer Zeit als Gewinn – oder als Schrecken?

Europas Landkarte färbt sich autoritär. Man sieht erfolgreichen Rechtspopulismus nicht mehr allein in Amerika, Polen oder Ungarn – sondern auch vor der eigenen Haustür. Seitdem fragt man sich, ob und wie man “mit Rechten reden” soll, analysiert den abgehängten Ostdeutschen und belächelt den ewigen Nazi.

Über die gesellschaftlichen Verschiebungen, die zum Erfolg rechtspopulistischer Parteien führten, sprechen der Soziologe Wilhelm Heitmeyer und SZ-Redakteur Jan Heidtmann.

Der Eintritt ist frei, eine Einlasskarte ist erforderlich.

Weitere Informationen gibt es hier.

 

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Wilhelm Heitmeyer

Professor Dr. Wilhelm Heitmeyer ist Soziologe und forscht u.a. zum Thema Rechtsextremismus. 1996 war er Gründungsdirektor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld. Seit August 2013 ist er als Senior Research Professor an der Universität Bielefeld und im Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) tätig.

Jan Heidtmann

Jan Heidtmann war in den letzten fünf Jahren stellvertretender Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung. Ab Februar 2018 arbeitet er im neuen SZ-Ressort Meinung

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Die Veranstaltung findet im Residenztheater München / Zur schönen Aussicht statt.

 

 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Eine Einlasskarte ist jedoch erforderlich. Erhältlich ab dem 23. Januar 2018 an der Theaterkasse am Marstallplatz 5, telefonisch unter 089 2185 1940 oder hier.

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

Barbara Herles Projektmanagerin SZ Events Tel. 089 / 2183 8317 E-Mail schreiben
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