09.12.2019, Berlin

das salonfestival - Wer wir sein könnten – Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht

Gespräch. „Wie wir sprechen, entscheidet darüber, wer wir sind – auch und gerade in der Politik“, sagt Robert Habeck. Der Zusammenhang von Sprache und Politik – das ist Thema des Salon-Gesprächs. Was ist der Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache? Gibt es eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden Stils? Leidenschaftlich erinnert Robert Habeck daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Er entwirft eine Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen. Wer wir sein könnten, wer wir sein wollen und warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht, darüber spricht Robert Habeck mit Cerstin Gammelin (SZ) im Salon.

Robert Habeck hat Philosophie und Philologie in Freiburg i.Br. und Hamburg studiert. 2000 promovierte er zum Doktor der Philosophie. Seit 1999 arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch als Schriftsteller. Seit Anfang 2018 ist der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Sein Buch „Wer wir sein könnten – Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht“ ist im Herbst 2018 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Cerstin Gammelin ist Journalistin und stellvertretende Bürochefin im Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung in Berlin.

 

das salonfestival: Wer wir sein könnten – Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht

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