28.11.2018, München

Diskussion mit Katarina Barley

Wo der Staat an seine Grenzen stößt. Im Gespräch mit Bundesjustizministerin Katarina Barley

Ob Facebook, Twitter oder Youtube: Die sozialen Netzwerke gehorchen ihren eigenen Regeln, und die Folgen treten immer deutlicher zutage. Konzerne sammeln und analysieren jeden Klick, um mehr Geld mit Werbung zu verdienen. Nutzer beschimpfen andere und hetzen gegen Minderheiten, Facebook aber lässt selbst strafrechtlich relevante Inhalte gewähren – und gibt Nutzerdaten heimlich an Firmen weiter. Zugleich sind die sozialen Netzwerke in den vergangenen Monaten wiederholt missbraucht worden. Hacker erbeuteten Millionen sensibler Datensätze. Bezahlte Trolle schürten Hass und beeinflussten Wahlen. Nutzer wurden gegen ihren Willen ausgeforscht, um ihnen Werbung, Propaganda oder Falschmeldungen unterzujubeln. Und der Staat läuft hinterher.

Wo endet die Meinungsfreiheit? Was können die Bundesrepublik Deutschland, was kann die Europäische Union tun, um den Hass im Netz einzudämmen, und um geltendes Recht auch gegenüber internationalen sozialen Netzwerken wie Facebook und Youtube umzusetzen? Wo beginnt andererseits die Zensur? Und was können Nutzer tun, um sich vor Hass im Netz, vor der Sammelwut der Konzerne und vor deren Missbrauch zu schützen? Über diese Fragen wollen wir in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit Bundesjustizministerin Katarina Barley und mit dem Publikum diskutieren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Ludwig-Maximilians-Universität München, Süddeutscher Zeitung, jetzt und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Sie wird unterstützt von der Mediaschool Bayern.

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt (Einlass: 18.00 Uhr)

Diskussion mit Katarina Barley

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Ansprechpartner

Robin Routledge Tel. +4989/2183-8143 E-Mail schreiben