13.09.2019, München

das salonfestival - Leonardo da Vinci und die Frauen

Vortrag und Gespräch. Mit seinen Geistesblitzen, Visionen, Maschinenträumen und anatomischen Studien gilt Leonardo da Vinci als Vordenker der Moderne. Das Wichtigste aber war dem Universalgenie und Schöpfer der legendären Mona Lisa die Malerei, die er zum Leitmedium seiner Epoche machte. Kia Vahland zeigt in einer umfassenden Künstlerbiografie, wie ihm das gelang: Er verbündete sich mit den Frauen. Von der stolzen, jungen Maria bis zur weisen Mona Lisa, von der dynamischen „Dame mit dem Hermelin“ bis zur gütigen Heiligen Anna sind sie die Hauptfiguren seiner Gemälde. Um das Weibliche kreisen seine wegweisenden Ideen zur Naturgeschichte, zur Schöpfung und zur Kunst. Kia Vahland erzählt die Geschichten der bedeutenden Persönlichkeiten in seiner Nähe wie Isabella d’Este und Lorenzo de‘ Medici und berichtet vom Alltagsleben und den politischen Verflechtungen der Renaissance. Die Biographie erklärt, wie der Maler Konventionen brach und so eine neue Sicht auf Natur und Kunst, Frauen und Männer, Wissenschaft, Religion und Politik entwickelte – und damit seinen Ruhm und seine Bedeutung bis heute begründete.

„Die Journalistin Kia Vahland befasst sich in ihrer Biografie mit dem Werk Leonardos und zeigt, warum seine Kunst als Meilenstein in der Emanzipationsgeschichte der Frauen gelesen werden muss.“
DIE ZEIT

Dr. Kia Vahland ist Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin. Sie ist Spezialistin für die Renaissance und Redakteurin für Kultur und Geisteswissenschaften im Ressort Meinung der Süddeutschen Zeitung. Sie unterrichtet am Kunsthistorischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Deutschen Journalistenschule. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Michael-Althen-Preis für Kritik 2016 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

das salonfestival: Leonardo da Vinci und die Frauen

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