20.12.2016, Dachau

Markus Kreul & Friends – Eine musikalische Reise

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Süddeutsche Zeitung in Dachau eine Benefizveranstaltung zugunsten des Adventskalenders für gute Werke. Das Hilfswerk wurde im Jahr 1949 gegründet und unterstützt mit den Spenden der Leser, in Not geratene Menschen in München und den umliegenden Landkreisen. Die gesamten Eintrittserlöse  fließen dem Adventskalender zu.

Markus Kreul & Friends – Eine musikalische Reise

Musik von Markus Kreul und Nimapingcuo am Klavier, Susanne Müller (Sopran) und Ralitsa Bogdanova (Violine). Gespielt werden Auszüge aus den „Zigeunerweisen“ von Pablo de Sarasate, Lieder von Richard Strauss, Robert Schumanns “Kinderszenen“, Claude Debussys „Petite Suite“ und „Hebrew Lovesongs“ von Eric Whitacre.

Dazwischen anregende Lesungen von Mitgliedern der Ludwig-Thoma-Gemeinde Dachau e.V., einem literarisch, kulturellen Verein, der das dichterische Erbe Ludwig Thomas pflegt und darüber hinaus auch bayerische, alpenländische und deutsche Literatur zu Gehör bringt.

Wir danken unserem Sponsor

 


Programm:

Pablo de Sarasate

Zigeunerweisen Op. 20

 

Ralitsa Bogdanova, Violine

Markus Kreul, Klavier

 

Nach Paganinis Tod mühten sich zahlreiche Musiker, dessen Position als „Teufelsgeiger“ einzunehmen, aber niemandem gelang dies so überzeugend wie dem Spanier Pablo de Sarasate. Dessen einzigartige Violintechnik begeisterte das Publikum vom ersten Auftreten an. Es lag also nahe, dass Sarasate sich hochvirtuose Stücke auf den Leib schrieb. Die 1877 entstandenen „Zigeunerweisen“ in Form eines breit angelegten ungarischen Csárdás vereinigen alle Raffinessen des halsbrecherischen Geigenspiels und stellen nach wie vor eine Herausforderung für alle großen Geiger dar.


Richard Strauss

3 ausgewählte Lieder:

Zueignung

Die Nacht

Morgen!

 

Susanne Müller, Sopran

Ralitsa Bogdanova, Violine

Markus Kreul, Klavier

 

Richard Strauss’ Bühne ist die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die lustvolle, schmerzhafte Abkehr vom romantischen Zeitalter. Als Komponist stehen ihm restlos alle Mittel zur Verfügung. Obwohl Strauss sich primär als Opernkomponist verstand, soll er einmal zu dem berühmten Sänger Hans Hotter gesagt haben, „Eigentlich sind meine Lieder mir mit das Liebste, was ich geschrieben habe.“ Fast 200 Liedkompositionen sind von ihm überliefert, doch zu den heute bekannten gehören nur ungefähr 20 davon, darunter auch Morgen!

 


Robert Schumann

Kinderszenen Op. 15

 

Markus Kreul, Klavier

 

„Was die Kinderscenen angeht, so verdanke ich ihnen eine der lebhaftesten Freuden meines Lebens“. Diese Worte stammen von keinem Geringeren als Franz Liszt. Gerne und oft spielte er abends daraus, nicht nur für seine kleine Tochter Blandine-Rachel, sondern auch zu seinem eigenen Vergnügen. Bis heute werden die „Kinderszenen“ von der Frage begleitet, ob sie für Kinder oder für Erwachsene gedacht sind. Schumann selbst bezeichnet sie als Rückspiegelungen eines Älteren für Ältere, leugnet aber nicht, dass ihm „einige Kinderköpfe vorschwebten beim Componiren“. 


Claude Debussy

Petite Suite

 

Nyima Phuntsok  und Markus Kreul, Klavier

 

Debussy erarbeitete die viersätzige Suite 1888, gerade aus Italien zurückgekehrt, wo er sich als Rom-Preisträger zu einem Stipendiaten-Aufenthalt in der Villa Medici in Rom aufgehalten hatte. Er spielte die Suite 1889 zusammen mit Paul Dukas am Pariser Konservatorium vor und fand großen Anklang. Das frühe Werk zählt zu Debussy zauberhaftesten Kompositionen zu vier Händen.

 


Eric Whitacre

Hebrew Lovesongs

 

Susanne Müller, Sopran

Ralitsa Bogdanova, Violine

Markus Kreul, Klavier

 

Die Hebräischen Liebeslieder zählen zu Whitacres persönlichsten Werken. Er schrieb sie inspiriert durch das Kennenlernen seiner späteren Frau Hila Plitman.

 

Adventskalender für gute Werke der Süddeutsche Zeitung e.V.

1948 begann die Hilfsaktion, als SZ-Redakteure dazu aufriefen, Geld und Winterkleidung für ausgebombte Münchner zu spenden – der Start einer großen Erfolgsgeschichte der Nächstenhilfe.

Bis heute spendeten die Leser der Süddeutschen Zeitung dem Hilfswerk insgesamt mehr als 300 Millionen Euro für Menschen in Not, allein im vergangenen Jahr engagierten sich fast 20 000 Menschen in irgendeiner Form für den Adventskalender.

Das Geld kommt unmittelbar bei den Bedürftigen an. Denn bis heute gilt der Grundsatz: Alle Verwaltungskosten trägt der Süddeutsche Verlag, alle Redakteure engagieren sich ehrenamtlich für das Hilfswerk. Dabei arbeitet der Adventskalender in enger Abstimmung mit Sozialbehörden, Wohlfahrtsverbänden, privaten Hilfsprojekten und Vereinen in München und der Region zusammen. Gemeinsam suchen sie die wirklich Bedürftigen: Obdachlose oder verhaltensauffällige Kinder, Alleinerziehende oder die Eltern kranker Kinder, Senioren am Rande des Existenzminiums oder traumatisierte Flüchtlinge. Und Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind – wie die Familien aus Freising.

Diese enge Abstimmung gilt auch für Projekte, die der SZ-Adventskalender mit anderen Partnern ins Leben rief, z. B. die Aktion »Musik für alle Kinder«: Gemeinsam mit Maestro Mariss Jansons und dem BR-Symphonieorchester werden dabei Kinder aus armen Familien unterstützt, die sich sonst keinen Musikunterricht leisten könnten.

Sicher online spenden können Sie hier:

Bareinzahlungen für den SZ-Adventskalender sind im Münchner SZ-Servicezentrum möglich:

Fürstenfelder Str. 7, 80331 München

Öffnungszeiten Montag-Donnerstag 9.30 – 18.00 Uhr, Freitag und Samstag 9.30 – 16.00 Uhr

Spenden können Sie auf folgendes Konto einzahlen:

Stadtsparkasse München Kto.-Nr. 600 700, BLZ 701 500 00

advent4c_verlauf

Markus Kreul (Klavier)

Markus Kreul studierte an den Musikhochschulen von Köln und München. Er gewann Preise bei internationalen Klavierwettbewerben: Città di Tortona (Trophy Kawai), Jupiter Genua (mit Beethoven-Sonderpreis) sowie IBLA Grand Prize. Seitdem verfolgt er eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Belgien, Österreich, Dänemark, in den Niederlanden, in der Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland sowie in den USA und Kanada. 2009 wurde Markus Kreul zum Ehrenmitglied des Deutsch-Italienischen Institutes für “herausragende künstlerische Leistungen” ernannt. Er ist Dozent von Workshops und Meisterkursen in Deutschland, Dänemark, Italien, Frankreich und Griechenland, sowie künstlerischer Leiter des Europäischen Musikworkshops Altomünster, der Buschhovener Musiktage  und Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

2013 wurde er von der Süddeutschen Zeitung als „Nachwuchsförderer 2013“ betitelt, seit 2014 ist er der Klavierdozent des Projekts „Master classes for Musicians in the Iraq“ auf Initiative des Kölner Gürzenich Orchesters und wurde für den Tassilo Preis nominiert. Jüngste Veröffentlichungen sind eine CD mit frühen, z.T. rekonstruierten Klavierwerken Mozarts (2011), Solo CD  „Commentari“ (2012), Solo CD für Redshift Records, Kanada (2014), Schumannia (2016) für MDG.

Dem Pianisten ist es ein Anliegen, Musik immer wieder in einem neuen Kontext zu präsentieren, um dem Publikum nicht nur einen, sondern viele Wege zu ihr zu zeigen. Deshalb schätzt er neben der klassischen Konzerttätigkeit auch ungewöhnliche Darbietungsformen, bei denen das Klavierspiel mal auf Literatur trifft, mal auf spezielle Orte – und manchmal auch auf den Pinsel einer Malerin.

Markus Kreul leitet die Klasse für Liedgestaltung am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.   www.markus-kreul.de


Nimapingcuo (Klavier)

wurde 1985 in Lhasa/Tibet geboren und studierte zunächst am Musikkonservatorium in Peking bei Prof. Guranren Zhou und ab 2013 an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Manz, wo er 2015 seinen Masterabschluss machte. Zur Zeit studiert er Kammermusik an der Musikhochschule in Trossingen und Liedbegelitung am Leopold-Mozart-Zentrum in der Klasse von Markus Kreul


Susanne Müller (Sopran)

Susanne Müller begann nach einem wissenschaftlichen Studium in Freiburg ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin. 2011 debütierte sie mit der
Sopranpartie des Mozart-Requiems im Konzerthaus Freiburg und im selben Jahr mit der Sopranpartie im „Oratorio de Noel“ von Fauré im Französischen Dom Berlin.
Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Sibylla Rubens und Markus Kreul vervollständigen ihre künstlerische Ausbildung. Mittlerweise ist die Sopranistin gefragte Gesangspädagogin in Chor- und Einzelstimmbildung.
Im süddeutschen Raum ist sie vor allem im Konzert- und Oratorienfach, aber auch in rocksinfonischen Konzerten zu hören. Seit 2013 ist sie zudem Mitglied der Kammeroper
Reutlingen und der Gächinger Kantorei unter Leitung von Hans-Christoph Rademann.


Ralitsa Bogdanova (Violine)

Ralitsa ist 18 Jahre alt, stammt aus Bulgarien, und kann bereits auf viele internationale Erfolge zurückblicken. Sie studiert in der Klasse von Prof. Mario Hossen und ist mehrfache Preisträgerin von nationalen und internationalen  Musikwettbewerben.

Sie konzertierte bereits in Deutschland, Österreich, Spanien, Mazedonien, Italien, Slowenien und in der Türkei. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Ralitsa auch dem Komponieren.

Benefizkonzert von Markus Kreul & Friends zugunsten des SZ-Adventskalenders

  • 1/1

Mit dem Auto: 
Dachau hat Anschluss zu den Autobahnen München-Stuttgart (A8, Ausfahrt Dachau- Fürstenfeldbruck), München-Nürnberg (A9, bis/ab Autobahnkreuz Neufahrn über A92, Ausfahrt Oberschleißheim/Dachau) sowie zum Autobahnring München (A99, Ausfahrt München- Ludwigsfeld). In der Augsburger Straße stehen abends öffentliche Parkzonen zur Verfügung.

Öffentliche Verkehrsmittel: 
Dachau verfügt über zwei Bahnhöfe. Auf der Strecke München – Dachau – Petershausen verkehrt alle 20 Min. (nach Petershausen alle 40 Min.) die S-Bahn Linie S2, die mit nur 20 Min. Fahrtzeit München Hbf. mit Dachau verbindet. In Dachau zweigt außerdem die Nebenlinie A über Markt Indersdorf nach Altomünster ab. Diese Linie verkehrt in der Regel stündlich. Das Ludwig-Thoma-Haus befindet sich in einer Entfernung von 10 Minuten Gehweg vom Dachauer S-Bahnhof (S2).

Tickets für 22,50 € sind erhältlich in den Vorverkaufsstellen:

Lotto Zeitschriften Siems GmbH, Bahnhofstr. 9, Dachau, Tel. (08131) 80746,

Volksbank-Raiffeisenbank Dachau, Augsburgerstr. 33-35

und an der Abendkasse (solange der Vorrat reicht)

Ansprechpartner

Sylvia Lechner Verkaufsberater Innendienst Stellenmarkt Tel. 089 / 2183 8375 E-Mail schreiben